
Weiße Fliegen (Kohlmottenschildläuse) an Grünkohl
Im Spätsommer bis Herbst treten an Kohlarten häufig verstärkt Weiße Fliegen (Kohlmottenschildläuse) auf. Die trocken-warme Witterung in dieser Zeit begünstigt die Entwicklung dieser Schädlinge. Besonders häufig befallen wird Grünkohl.
Festzustellen ist ein Befall vor allem an den Blattunterseiten, wo weiße, fliegenähnliche Tiere zu finden, die bei Berührung der Pflanzen leicht auffliegen. Typisch ist außerdem ein klebriger, z. T. schwärzlicher Belag auf den Blättern (Honigtau), der von den Tieren zurückgelassen wird.
Eine Bekämpfung der Kohlmottenschildlaus ist allerdings nur bei extrem starkem Befall empfehlenswert. Verwendet werden könnten zum Beispiel umweltschonende Mittel wie Neudosan Neu Blattlausfrei (Kali-Seife) oder Schädlingsfrei Hortex (Rapsöl). Soll eine Anwendung dieser Mittel erfolgen, ist darauf zu achten, dass vor allem die Blattunterseiten gut von der Spritzbrühe benetzt werden.
Da die Kohlmottenschildlaus an Kohl und einigen Wildkräutern (Schöllkraut, Saudistel) überwintert, ist es außerdem sinnvoll, keine befallenen Pflanzen bis zum nächsten Frühjahr auf den Beeten stehen zu lassen. Hierdurch wird vorbeugend bereits einem erneuten Befall im Folgejahr entgegengewirkt.
Andreas Vietmeier,
Landwirtschaftskammer NRW, Pflanzenschutzdienst

Der Grüne Tipp für Februar
Nutzgarten
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Tiere im Garten
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Februar
Der Februar (lateinisch februare ‚reinigen‘) ist seit 153 v. Chr. der zweite Monat des römischen Kalenders. Er wurde nach dem römischen Reinigungsfest Februa benannt. In Teilen Österreichs, in der Pfalz und im Schwäbischen wird er auch Feber genannt.
Der Monat umfasst in Gemeinjahren 28 Tage und in Schaltjahren 29 Tage. Der eigentliche Schalttag ist der 24. Februar, d. h. in Schaltjahren wird nach dem 23. Februar ein Tag eingeschoben, was jedoch nur für die kirchlichen Feiertage und Namenstage von Bedeutung ist, die sich vom 24. Februar und den folgenden Tagen in Schaltjahren auf den 25. Februar etc. verschieben. Dies erklärt, weshalb das Schaltjahr bspw. im Französischen année bissextile heißt: In der Antike wurde der 24. Februar (der sechstletzte Tag vom 29. aus gerechnet, lat. sex) doppelt (lat. bis) gerechnet.
Der alte deutsche Name für den Februar ist Hornung, weil der reife Rothirsch in diesem Monat sein Gehörn (Geweih, Stangen) abwirft und beginnt, ein neues Geweih zu schieben. Eine andere Theorie geht davon aus, dass Hornung „der im Winkel/Geheimen gezeugte Bastard“ bedeutet, da er in der Anzahl der Tage zu kurz kommt. Im Elsass wird dieser Monat auch heute noch so bezeichnet. Weitere gebräuchliche Namen waren Schmelzmond und Sporkel oder Spörkel. Bei Gärtnern war früher die Bezeichnung Taumonat (Taumond) üblich.
Die Bezeichnung Narrenmond für den Februar rührt daher, dass in dieser Zeit die alten Vorfrühlings- und Fruchtbarkeitsrituale abgehalten wurden, um die Dämonen des Winters zu vertreiben. Unter dem Einfluss der Christianisierung wurden diese ausgelassenen Feierlichkeiten als Fastnacht (Fassenacht, Fasnet) oder Fasching auf die Tage vor dem Aschermittwoch beschränkt, so dass diese Narrenzeit (meistens) im Februar endet.
Im römischen Kalender war der Februarius ursprünglich der letzte Monat. Aus diesem Grund erhielt genau dieser Monat damals überzählige Schalttage angehängt, ein Brauch, der sich durch die julianische und gregorianische Kalenderreform hindurch erhalten hat.
Der Februar beginnt in Nicht-Schaltjahren mit demselben Wochentag wie der März und der November, in Schaltjahren wie der August.
Der Februar beginnt immer mit demselben Wochentag wie der Juni des Vorjahres.
Banktechnisch hat der Februar wie jeder andere Rechnungsmonat 30 Zinstage, so dass Zinsabrechnungen zum 30. Februar durchaus sinnvoll sind.
Wetterregeln
Für den Fastnachtsmonat Februar insgesamt, sowie für einzelne Tage des Monats erdachte der Volksmund einer überwiegend agrarwirtschaftlich geprägten Gesellschaft eine Vielzahl von Bauernreglen, die häufig kurz- bis mittelfristige Wetterprognosen für den nachfolgenden Zeitraum erstellen.
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